Rechtliche Hinweise
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Liebe Leserinnen und Leser
Im Namen aller Autoren des Anlageblogs der Graubündner Kantonalbank möchte ich mich für Ihre Treue und Ihre positiven Feedbacks zum Blog bedanken. Zwei Jahre lieferten wir Ihnen auf dem Blog Informationen zu Marktentwicklungen, unseren Anlagestrategien, Portfoliostrukturen und erzielten Performancezahlen der einzelnen Anlageziele.
Nicht nur die Märkte haben sich in diesen zwei Jahren verändert, auch die digitale Welt wandelte sich. Darum überarbeiten wir für Sie unseren Online-Auftritt des GKB Anlageblogs.
Unser Ziel war immer, Ihnen die konkreten Anlageentscheidungen der Graubündner Kantonalbank transparent, präzise und zeitnahe zu vermitteln. Diesen Service möchten wir Ihnen auch weiterhin anbieten. Damit Sie keine Informationen zu der aktuellen Marktentwicklung verpassen, empfehlen wir Ihnen unsere Newsletter zu abonnieren: www.gkb.ch/newsletter.
Nochmals vielen Dank für Ihre Treue.
Freundliche Grüsse
Roberto Bianchi
Leiter Investment Center der Graubündner Kantonalbank
Obwohl die wirtschaftliche Bedeutung regenerativer Energien zunimmt, wird die Abhängigkeit der Weltwirtschaft von fossilen Energierohstoffen auch in den kommenden Jahrzehnten hoch bleiben. Die absehbare Verknappung von Erdöl dürfte tendenziell steigende Ölpreise bewirken.
Am Ölmarkt gelten die freien Förderkapazitäten, die sich innerhalb der OPEC konzentrieren, als sehr aussagekräftiges Knappheitsmass und als Indikator für den weiteren Ölpreisverlauf. Der Preis für einen nicht erneuerbaren und nicht rezyklierbaren Rohstoff wie Öl orientiert sich nicht nur an der aktuellen, sondern auch an der erwarteten Knappheit in der Zukunft.
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Die Zinsen an den Anleihenmärkten sind tief, ebenso waren die Erträge bei Aktienanlagen in den vergangenen Jahren bescheiden. Der Anleger muss sich nach anderen Möglichkeiten umschauen, möchte er attraktive Renditen erzielen. Eine Alternative bieten strukturierte Produkte (Zertifikate).
Strukturierte Produkte sind eine eigenständige Produktgruppe, die aus der Kombination eines Basiswertes und eines Derivats bestehen. Als Basiswerte können verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Obligationen, Devisen oder Rohstoffe eingesetzt werden. Der Vorteil strukturierter Investments liegt in ihrer praktisch unbegrenzten Vielfältigkeit. Durch die Kombination von derivativen Instrumenten und unterschiedlichen Basiswerten können massgeschneiderte Produktlösungen auf die Markterwartung des Anlegers entwickelt werden.
Die Swiss Derivative Map des Schweizer Verbands für Strukturierte Produkte nimmt eine Aufteilung folgender Produktkategorien vor:

Strukturierte Produkte sind Schuldverschreibungen, der Emittent haftet dafür mit seinem Gesamtvermögen. Die Bonität des Schuldners (Emittenten) ist daher bei solchen Produkten von sehr grosser Bedeutung. [weiterlesen…]
Panik breitet sich an den Finanzmärkten aus, Aktienkurse fallen bei hohen Volumina rasant, die Renditen von als sicher geltender Staatsanleihen purzeln in Richtung ihrer historischen Tiefststände und die Preise von Rohstoffen sinken. Alleine Gold dient neben dem Schweizer Franken als sicherer Hafen. Wer sein Depot gut strukturiert und seiner Risikotragfähigkeit angepasst hat, solle keine übereilten Panikverkäufe tätigen.
Für 1.16 EUR pro CHF habe ich mich vor meinen Ferien hinreichend mit Euro eingedeckt in dem festen Glauben, hier ein gutes Geschäft zu machen. Nach zwei Ferienwochen hat der Euro weitere rund 10% verloren, und wir haben kurzfristig sogar nah an der Parität notiert. Und dieses Bild zeigt sich nicht nur gegenüber dem Euro, sondern bis auf wenige Ausnahmen, faktisch gegen alle Währungen. Begründungen für diese dramatische Entwicklung reichen von der hohen Staatsverschuldung vieler Industriestaaten im Allgemeinen, der Euro-Krise und des Downgrades der USA im Speziellen bis zu allgemeinen Konjunktursorgen.
Die Verunsicherung wundert nicht, wenn man schaut, wie viel Geld in den letzten Wochen am Kapitalmarkt vernichtet wurde. Gerade Anleger, in der Referenzwährung Schweizer Franken haben herbe Wertverluste hinnehmen müssen. Die Portfolios haben nicht nur gelitten, weil Schweizer Aktienkurse seit Jahresanfang um mehr als 20% eingebrochen sind. In einem weltweit diversifizierten Portfolio haben sie zusätzlich Währungsverluste hinnehmen müssen. So sind EUR, USD und GBP im Schnitt rund 20% gegenüber dem Schweizer Franken gefallen.
Was nun? Panik ist sicherlich in einer solchen Situation nicht der richtige Ratgeber. Vielmehr ist es wichtig, eine Detailanalyse der Portfolios zu machen und zu überprüfen, ob in der „neuen“ Marktsituation Anpassungen nötig sind. Insofern es sich um wohl diversifizierte Portfolios ohne hohe Einzelwetten handelt, so lassen sich folgende Schlüsse ziehen: [weiterlesen…]
Wandelanleihen können das Rendite-Risiko-Verhältnis eines Portfolios verbessern. Sie sind bei Anlegern – besonders in der taktischen Asset Allocation – sehr beliebt. Aufgrund der überzeugenden Vorteile erwägen wir eine strategische Verankerung von Wandelanleihen in der GKB Anlagestrategie. Für eine strategische Quote spricht insbesondere der hybride Charakter der Wandelanleihen, welcher einen gewissen „Timing-Mechanismus“ verleiht.
Angesichts aktueller Sorgen über Korrekturen an den Aktien- und Obligationenmärkten sind Wandelanleihen für Investoren eine attraktive Anlagealternative mit hervorragenden Rendite- und Risikoeigenschaften. Von ihrer Charakteristik her sind sie „ein Fall für Zwei“: Einerseits erhalten Investoren einen stetigen Ertragsfluss sowie die Nominalrückzahlung aus einer Anleihe; andererseits partizipieren sie an steigenden Aktienkursen bei gleichzeitig begrenztem Risiko. [weiterlesen…]
Die globalen Finanzmärkte standen im zweiten Quartal im Banne der erneuten Eskalation der Euro-Schuldenkrise sowie dem überraschenden Einbruch vieler Frühindikatoren. In diesem Umfeld konnten vor allem Anleihen erstklassiger Schuldner überzeugen. Im Gegensatz dazu haben sich Investments in Aktien oder Rohstoffe nicht ausbezahlt. Den grössten Einfluss auf die Portfoliorendite hatte allerdings erneut die Entwicklung des Euros und des US-Dollars.
Nachdem bereits das erste Quartal für viele Anleger enttäuschend verlaufen ist, bringt auch das zweite Quartal keine überzeugenden Renditen. Schweizer Anleger konnten von Ende März bis Ende Juni zwar mit Anlagen in CHF-Obligationen sowie Schweizer Immobilien positive Erträge von mehrheitlich rund 2% erzielen. Auf der anderen Seite haben sämtliche risikobehafteten Anlagen – vor allem wegen den Verlusten des US-Dollars und des Euros – enttäuscht. [weiterlesen…]
Sowohl der Euro als auch der US-Dollar haben in den letzten Monaten deutlich an Wert verloren. Das bescherte Schweizer Anlegern bei ihren Ausland-Engagements schmerzliche Einbussen. Es drängt sich daher die Frage auf, ob Währungsrisiken als gegeben hinzunehmen sind oder ob es Sinn macht, diese zum Teil oder ganz abzusichern.
Sich ein Depot mit Wertpapieren verschiedenster Herkunft zusammenzustellen, um dann auf eine akzeptable Performance zu hoffen, ist schon lange kein Weg mehr zum ersehnten Profit. Schliesslich nützt das breit diversifizierte Wertschriftendepot nichts mehr, wenn das Währungsrisiko die Performance drückt.
Der Anleger von heute muss sein Depot aktiv bewirtschaften und auch gegen Währungsrisiken absichern.
Laut Studien lohnen sich bei Anleihen Fremdwährungsrisiken kaum, …
Viele in den letzten Jahren erstellten Studien zeigen, dass sich die Rendite eines Franken-Portfolios mit Engagements in anderen Währungen zwar steigern lässt, aber dafür nimmt auch das Risiko zu. [weiterlesen…]
Deutschland und Österreich verlangen, dass sich Banken und Versicherungen beteiligen, damit die Steuerzahler nicht allein die EU-Solidarität finanzieren müssen. Frankreich und die Europäische Zentralbank sind dagegen: Sie fürchten, dass die Finanzmärkte nervös werden könnten. Eine Lösung kann wohl nur auf höchster Ebene gefunden werden, wenn am Freitag Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy empfängt.
Im Grundsatz sind sich die Euro-Länder einig, dass private Gläubiger einen Teil der Lasten schultern sollen – eine populäre Forderung, die den Steuerzahler entlastet. Nur wie weit dies geht, ist offen.
- Schäuble will Banken und Versicherungen „substanziell“ einbinden. Sie sollen ihre alten griechischen Anleihen gegen neue mit einer längeren Laufzeit von sieben Jahren umtauschen und das überschuldete Land so um 30 Milliarden Euro entlasten. Athen hätte dann mehr Zeit, sich zu sanieren.
- Doch viele Euro-Länder, darunter Frankreich, wollen bei einer sanften Umschuldung nicht so weit gehen wie Deutschland. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) will keine Vorgaben akzeptieren und setzt auf eine völlig freiwillige Beteiligung der Investoren.
Die Ratingagentur Fitch hat der Politik die Tür zu einer Lösung der Griechenlandkrise einen Spalt weit geöffnet. Zwar würde die Agentur einen Tausch alter gegen neue griechische Anleihen (“Wiener Initiative“) als letzte Vorstufe für einen Zahlungsausfall ansehen. Als sofortigen Zahlungsausfall Athens würde Fitch ein derartiges Vorgehen aber nicht werten. [weiterlesen…]
Anfang Mai brachen die Preise für Öl, Gas und Basismetallen in wenigen Tagen um teilweise mehr als 10% ein. Damit ist der langfristige Rohstoff-Boom ins Stocken geraten und die Nervosität der Anleger deutlich gestiegen. Ist der Superzyklus zu Ende oder geht es nach der Korrektur bald wieder aufwärts? Wir sind der Meinung, dass die aktuelle Entwicklung nicht das Ende des seit beinahe zehn Jahren anhaltenden Aufwärtstrend der Rohstoffe darstellt sondern als durchaus willkommene Konsolidierung gewertet werden kann.
In der vergangenen Woche tauchten meine Kollegin Martina Müller-Kamp und ich anlässlich zwei Mal im Jahr in Davos und St. Moritz durchgeführten Börsenlunchs zusammen mit einem interessierten Publikum in die faszinierende Welt der Rohstoffe ein. Dabei haben wir kurz aufgezeigt:
- Warum Rohstoffe in der Finanzmarktpresse und bei Anlegern ein derart viel beachtetes Thema ist.
- Warum in der heutigen Wirtschaft weltweit ohne Rohstoffe nichts geht.
- Welches die wichtigsten Merkmale der Rohstoffmärkte und –Indizes sind.
- Wie Anleger unterschiedlich in Rohstoffe investieren können.
- Wie die GKB in ihrer Anlagestrategie zu Rohstoffen steht.
Link auf Präsentation „Nichts läuft ohne Rohstoffe“: hier klicken.
Die Stimmung an den Finanzmärkten bleibt wegen konjunktureller Wachstumssorgen sowie der anhaltenden Euro-Krise gedämpft. Trotz aller Unsicherheiten, die Weltwirtschaft bleibt auf Wachstumskurs und auch der Trend bei den Firmengewinnen bleibt positiv. Nachfolgend zeigen wir Ihnen auf, wie wir mit den aktuellen Herausforderungen umgehen und wie wir uns in diesem Umfeld im Rahmen unserer Anlagestrategie positionieren.
In dieser Woche haben unsere Private Banker Martin Herbert Meier und Stephan Aeberli in Davos bzw. in St. Moritz anlässlich der halbjährlich stattfindenden Börsenlunchs einem interessierten Publikum einen Überblick über das aktuelle Konjunktur- und Marktumfeld abgegeben.
Sie zeigten (Präsentation: hier klicken) dabei auf, welche Themen uns aktuell besonders beschäftigen:
- Wirtschaftswachstum
- Staatsverschuldung
- EU-Schuldenkrise
- Inflation und Geldpolitik
- Währungen
Falls Sie sich laufend über das aktuelle Marktgeschehen informieren möchten, nehmen wir Sie gerne auf die Verteilerliste für unsere Anlagepublikationen wie „Weekly Strategy Monitor“, „Anlageempfehlung“ oder „Horizonte“.