Leid lindern und Kosten einsparen – innovative Produkte aus den Bereichen Pharma, Biotech und Medizintechnik machen’s möglich. Speziell in der Medizintechnik herrscht  Zuversicht, denn das Branchenwachstum übertrifft das Wirtschaftswachstum. Besonders die demografische Entwicklung hat für die ständig nach Innovationen suchende Branche einen grossen Vorteil: Sie ist gut vorhersehbar. Daher erwarten wir, dass die Medizintechnik noch über viele Jahre ein wachsender Markt bleiben wird und damit in einem Depot ein Teil der Aktienrisiken abdecken sollte.

Der Bedarf an medizintechnischen Geräten aller Art steigt rund um den Globus. Denn in den Industriestaaten werden die Menschen immer älter und sind auch bereit, aus eigener Tasche mehr zu zahlen, um im Alter fit zu bleiben. Dagegen muss in den Schwellenländern eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung erst noch auf- und ausgebaut werden. Zudem steigt dort der Wohlstand, was immer mehr Menschen den Zugang zu moderner Gerätemedizin überhaupt erst ermöglicht. Zusammengefasst sprechen folgende Trends für ein Investment in Aktien aus dem Medizintechniksektor:

  • Demografische Entwicklung
  • Lebensqualität / Mobilität / Ästhetik
  • Fettleibigkeit
  • Kosteneffiziente, minimalinvasive Behandlungen

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Die Turbulenzen von Anfang Mai scheinen vergessen, die Notierungen der Edelmetalle als auch der übrigen Rohstoffe haben sich in der Zwischenzeit stabilisiert und konnten sogar zum Teil recht deutlich zulegen. Sollten sich Anleger daher Gedanken über einen Einstieg in Rohstoff-Investments machen? Wir denken nein, da die wirtschaftliche Aktivität derzeit nicht auf eine Beschleunigung der Rohstoff-Nachfrage hindeutet.

Nach den heftigen Preisrückgängen bei Gold, Silber und Öl von Anfang Mai haben die Anleger wieder etwas Vertrauen in Rohstoffe gefasst. Einzelne Anleger haben die billigeren Kurse zum Einstieg genutzt. Unterstützung erhalten die Preise zudem vom sich abschwächenden US-Dollar. Er verbilligt Rohstoffe für Anleger ausserhalb der USA, was die Nachfrage tendenziell erhöht. Wegen dieses Zusammenhangs reagieren viele Handelssysteme mit Rohstoffkäufen auf einen fallenden Dollar und umgekehrt.

Rohstoffe wieder kaufenswert?
Wir gehen davon aus, dass die kommenden Monate weiter durch Sorgen bezüglich des Wachstums der Weltwirtschaft sowie Unsicherheiten der ungeklärten Finanzverfassung Griechenlands und anderer finanzschwacher EU-Staaten geprägt werden. In einem solchen Umfeld ist nicht unbedingt mit einer starken Ausweitung der weltweiten Nachfrage nach Rohöl und Basismetalle zu rechnen. Einzig Edelmetalle dürften von einem solchen Marktumfeld profitieren und in den kommenden Monaten neue Allzeit-Hochs erzielen. [weiterlesen…]

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Starke Marken haben eine signifikante Wirkung auf den Unternehmenswert. Sie generieren normalerweise relativ stabile und hohe Gewinnmargen. Unternehmen mit starken Marken haben bereits mehrere Krisen erfolgreich überstanden und einem Investor in wirtschaftlich schwierigen Zeiten geholfen, sein Anlagerisiko zu minimieren. Wir sind davon überzeugt, dass es sich bei Aktienanlagen lohnt, auf Firmen mit wertvollen Marken zu setzen.

In der heutigen komplexen Welt sind Marken allgegenwärtig. Zum Einen sind Marken für den Konsumenten eine bedeutende Orientierungs- und Entscheidungshilfe. Zum Anderen wird mit dem Erwerb eines Markenartikels nicht nur ein Gegenstand oder eine Dienstleistung erworben, sondern zusätzlich ein ideeller Wert. Nämlich das Versprechen bezüglich hoher qualitativer Eigenschaften des Produkts, eines herausragenden Designs oder eines positiven Images, das sich auf den Besitzer übertragen soll. Dem Anbieter ermöglichen Marken zudem, sich klar von Wettbewerbern abzugrenzen. Markenartikel sind sowohl unter Konsumgütern (z.B. Swatch) als auch unter Investitionsgütern (z.B. ABB) anzutreffen. [weiterlesen…]

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Die Zeit historisch tiefer Zinsen neigt sich langsam dem Ende zu. Als eine der wichtigsten Währungshüterinnen, hat die europäischen Zentralbank (EZB) Anfang April ihren ersten Zinsschritt vorgenommen. Andere Notenbanken werden ihr noch im laufenden Jahr folgen. Mit sogenannten Floored Floating Rate Notes profitieren Anleger vom erwarteten Zinsanstieg, ohne auf eine attraktive Mindestverzinsung verzichten zu müssen.

Aufgrund der grossen Nachfrage von Investorenseite nach variabel verzinslichen Obligationen, wurden in den letzten Monaten wieder vermehrt sogenannte Floating Rate Notes emittiert. Auch die Graubündner Kantonalbank setzt in ihren Mandaten selektiv Floaters ein. Die positiven Eigenschaften eines klassischen Floaters kommen dann gut zum Tragen, wenn die Zinsen kräftig ansteigen. Im CHF-Markt ist der Coupon eines Floaters – der typischerweise quartalsweise angepasst wird – an den 3-Monats Libor gekoppelt, im EUR-Markt entsprechend an den 3-Monats Euribor. Verharren die Zinsen auf ihrem Niveau, bleibt der Investor jedoch auf seinem tiefen Coupon „sitzen“.

Um einerseits vom erwarteten Zinsanstieg zu profitieren, aber gleichzeitig auch das Risiko weiter tiefer Zinsen entgegenzuwirken, hat die Graubünder Kantonalbank mit der Crédit Agricole einen Floored Floating Rate Note mit Cap lanciert. Die CHF-Note mit einer Laufzeit von 4 Jahren bietet eine Mindestverzinsung von 1.7% pro Jahr, was deutlich über dem derzeitigen 3-Monats Libor von 0.18% liegt. Steigt dieser Referenzzinssatz über den Floor von 1.7%, so wird auch der Coupon nach oben angepasst. Die Maximalverzinsung, also der Cap, beträgt für die kommenden 4 Jahre 4.5%. Dieses Niveau hat der 3-Monats Libor letztmals im Jahre 1994 erreicht. Das grosse Plus dieses Produktes ist es, dass es trotz historisch tiefer Zinsen bereits heute eine attraktive Rendite abwirft, und im Falle eines Zinsanstiegs der Coupon entsprechend nach oben angepasst wird.

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Die Finanzmärkte haben gelernt, mit der Schuldenkrise der USA, der Euro-Zone, Grossbritanniens und Japans, damit der G-4, zu leben. Dies zeigte sich in der vorigen Woche, als die US-Börse nur kurz negativ reagierte, nachdem die Rating-Agentur Standard & Poor’s zum Ausblick auf die Bonität der USA als erstklassigen Schuldners kritische Töne von sich gegeben hatte. Klar ist aber auch, dass die Verschuldungsproblematik die globalen Finanzmärkte noch lange beschäftigen wird.
 
Mit der angedrohten Senkung der Bonität der USA (Outlook negativ) hat die Rating-Agentur Standard & Poor’s den Fokus der Finanzmärkte etwas weg von Europa hin zu den USA gelenkt. Mit einem Haushaltsdefizit von mehr als 10% im 2010 präsentieren sich die US-Staatsfinanzen tatsächlich in einem desolaten Zustand (vgl. Grafik).

Kommt hinzu, dass die USA bis anhin noch keinen glaubwürdigen Plan vorgelegt haben, wie sich der gewaltigen Schuldenberg glaubwürdig abbauen lässt. [weiterlesen…]

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Die Europäische Zentralbank EZB hat Anfang April den Zinserhöhungszyklus der Industrienationen eingeläutet.  Mit dieser Zinsanhebung setzt sich die EZB erstmals an den Anfang eines globalen Straffungszyklus. Die Bank of England BoE und die Schweizer Nationalbank  SNB werden in diesem Sommer folgen. Die Fed zögert angesichts der immer noch hohen Arbeitslosigkeit in den USA. Die aktuellen positiven Zeichen vom Arbeitsmarkt deuten aber daraufhin, dass auch sie Ende des Jahres den Straffungszyklus beginnen wird.  Die Aussichten für die Obligationenmärkte bleiben daher mittelfristig trübe.

Es sind die Feinheiten, auf die die Finanzmarktteilnehmer achten. In der Pressekonferenz der EZB nach dem Zinserhöhungsschritt Anfang April wurde betont, dass die Zentralbank die Risiken für die Preisstabilität “sehr genau” betrachte. Nun gehen die Marktteilnehmer davon aus, dass die EZB in den folgenden Sitzungen kontinuierlich ihre Zinsen in Trippelschritten anheben wird. Aber nicht nur die EZB wird  ihre Geldpolitik normalisieren. In allen grossen Industrienationen haben die Notenbanken ihre Leitzinsen auf ein Niveau gesenkt, dass der Realzins derzeit negativ ist. Eine boomende Wirtschaft, steigende Kapazitätsauslastungen und steigende Nahrungsmittel- und Energiepreise sind ein Umfeld, in dem eine solche Geldpolitik nicht mehr adäquat ist. [weiterlesen…]

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Die Weltkonjunktur hat sich in den vergangenen 2 Jahren V-artig erholt. Davon konnte auch der Unternehmenssektor profitieren. Die Kassen der Firmen sind voll, und die Verschuldung ist so tief wie seit Jahren nicht mehr. Zwar sind Unternehmensanleihen nicht mehr ganz so günstig wie noch vor einem Jahr, der Zinsaufschlag gegenüber Staatsanleihen ist aber nach wie vor attraktiv.

Viele Anleger haben sich in den letzten zwei Jahren aufgrund der stark gestiegenen Verschuldung vieler Industrieländer zu Recht die Frage nach der Sicherheit von Staatsanleihen gestellt. Zwar sind Obligationen der führenden Industrienationen nach wie vor eine der sichersten Anlagen überhaupt, risikolos waren sie bereits in der Vergangenheit nicht und heute sind sie es noch weniger. Anders sieht die Situation im pivaten Sektor aus. Viele Firmen sitzen auf hohen Liquiditätspolstern, die Auftragsbücher sind voll und die Verschuldung war in den vergangegen 12 Jahren noch nie so tief.

Der derzeitige Zinsaufschlag von Unternehmensanleihen gegenüber Obligationen von erstklassigen Staaten entspricht in etwa jenem, den ein Anleger im Durchschnitt in den vergangenen 20 Jahren erhielt. Konkret heisst das, dass ein Anleger mit einem gut diversifizierten Unternehmensanleihenportfolio mit einer Restlaufzeit von 5 Jahren mit einer Überrendite von knapp 1% jährlich gegenüber Eidgenossenanleihen gleicher Laufzeit rechnen kann.

Die Graubündner Kantonalbank investiert derzeit rund 20% der Obligationenquote in Unternehmensanleihen. Die Bank setzt dabei auf den “Swisscanto (CH) Bond Fund Corporate H CHF A” (Valor: 70 090), welcher Fremdwährungsanleihen gegenüber dem Schweizer Franken absichert.

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Das EU-Gipfeltreffen vom 24./25. März sollte für Ruhe an den Finanzmärkten sorgen und die Zukunft des Euros sichern. Auf den ersten Blick scheinen die Ziele erreicht zu sein, und der Euro zeigt sich stabil gegenüber dem US-Dollar. Doch von verschiedener Seite wird Kritik an den verabschiedeten Massnahmen geäussert.

Die Staats- und Regierungschefs EU-Staaten haben sich auf ein umfassendes Paket geeinigt, welches den Euro krisenfest machen soll. Das „Paket gegen die Schuldenkrise“ umfasst:

  • die Ausgestaltung eines dauerhaften Euro-Rettungsschirms (ESM) ab Mitte 2013
  • das Festhalten am derzeitigen EU-Rettungsfonds (EFSF) bis Mitte 2013
  • eine Verschärfung des Euro-Stabilitätspakts, der u. a. ausgeweitete Strafen für Defizitsünder beinhaltet
  • einen neuen Pakt für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Ungelöst geblieben ist der Streit mit Irland. Aber auch die Situation rund um Portugal hat sich zuletzt weiter verschärft, nachdem das Sparprogramm im Parlament keine Mehrheit gefunden und der portugiesische Regierungschef seinen Rücktritt angekündigt hat. Zudem sind bezüglich des Euro-Stabilitätspakts wichtige Fragen unbeantwortet geblieben. [weiterlesen…]

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Die Welt hält den Atem an und blickt nach Japan. Das Erdbeben, der Tsunami und die nukleare Katastrophe ist primär und vor allem eine menschliche Tragödie. Tausende von Menschen haben ihr Leben verloren und Hunderttausende ihr Hab und Gut. Die Gefahren aus der nuklearen Katastrophe sind zudem kaum abschätzbar und werden mit Sicherheit hohe Langzeitschäden verursachen. Trotz aller Tragik lehrt die Geschichte, dass Naturkatastrophen in aller Regel keine längerfristigen, gravierend negative ökonomische Auswirkungen haben.

Auch nach dem verheerenden Erdbeben in Kobe hat der Wiederaufbau rasch zu einer Erholung der japanischen Wirtschaft geführt. Dies wird auch diesmal nicht anders sein. Ausgenommen dabei ist allerdings eine nukleare Katastrophe. Hier trauen wir uns nicht zu, ein Worst-Case Szenario zu bestimmen. Der drohende, nukleare Super-GAU in einem hochindustrialisierten Land ist ein Ereignis, für das es keine geschichtliche Parallele gibt. Sollte die Grossregion Tokio schwerwiegender Verstrahlung ausgesetzt werden, ist der ökonomische Schaden mit Sicherheit um ein Vielfaches grösser als die Schäden aus Erdbeben und Tsunami. Sie lassen sich deshalb im Moment nicht beziffern. [weiterlesen…]

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Steigende Energie- und Rohstoffpreise sorgen dafür, dass Inflation wieder ins Blickfeld der Anleger rückt. In der Vergangenheit haben sich Dividendenpapiere in Inflationsphasen besser entwickelt als andere Anlageklassen.

Als Sachwerte bieten Aktien einen Schutz vor Inflation. Der US-Ökonom Robert Shiller hat laut einer Studie, die bis ins Jahr 1900 zurückreicht, die Rendite von US-Aktien in einem inflationären Umfeld untersucht. Bei einer Inflationsrate von 4% konnte die Rendite aller anderen Anlageklassen übertroffen werden. Bei niedrigen Anleiherenditen und bescheidenem Wirtschaftswachstum entwickelten sich Aktien besonders gut.

Entscheidend ist jedoch, dass in Unternehmen investiert wird, welche ein nachhaltiges Dividendenwachstum aufweisen und steigende Kosten auch an ihre Abnehmer weitergeben können. Wie gelingt es mir als Anlegerin, genau diese Unternehmen mit Preissetzungsmacht zu finden? [weiterlesen…]

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