Wasseraktien – nachhaltiger Megatrend

von David Gartmann am 9. August 2010 · Kein Kommentar

Effiziente Wassernutzung und Wasserschutz sind Schlüsselthemen einer nachhaltigen Entwicklung. In den Industrienationen verlieren wir aufgrund überalterter Leitungssysteme enorm viel Wasser, und in grossen Teilen der Entwicklungsländer muss die Infrastruktur erst erstellt werden. Firmen, die einen effizienteren Gebrauch von Wasser ermöglichen, gehört die Zukunft.

Die Versorgung mit Trinkwasser, so viel ist klar, ist eine der Schlüsselaufgaben des 21. Jahrhunderts. Rund um das Wasser und seine Aufbereitung hat sich daher ein Milliardenmarkt entwickelt. Er reicht von Meerwasserentsalzungsanlagen über effizientere Bewässerungssysteme für die Landwirtschaft bis hin zur Renovation alter Wasser- und Abwasserrohre; von der Züchtung neuer Pflanzen, die mit weniger Wasser auskommen, bis zum Recycling von aufbereitetem Abwasser und von der höheren Effizienz der Wassernutzung in der industriellen Produktion bis hin zur Wasser sparenden Waschmaschine.

Zugang zu diesem attraktiven Wachstumsmarkt bieten die Wasserfonds von Swisscanto und Sarasin. Diese investieren in besonders innovative Firmen, welche sich durch einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser auszeichnen und dabei ökologische und soziale Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen. Die Teilvermögen fliessen in die gesamte Wertschöpfungskette des Wassermarktes, d. h. in die Wasserversorgung, -aufbereitungstechnologie, -effizienz und -infrastruktur, um auch bezüglich der verschiedenen Technologien eine optimale Risikodiversifikation zu erreichen.

Mit einem Volumen von rund EUR 80 Mio. ist der Swisscanto Equity Fund Water nicht gerade ein Schwergewicht. Dafür kann er flexibel Aktienpositionen entlang der gesamten Wasser-Wertschöpfungskette aufbauen oder auch wieder verkaufen, ohne die Kurse in den oft engen Märkten zu beeinflussen. Ein ähnliches Konzept verfolgt der Sustainable Water Fund der Basler Privatbank Sarasin. Auch dieser Fonds investiert weltweit in Unternehmen, die zu einem nachhaltigen Umgang mit Wasser beitragen. Das bedeutet konkret, dass z.B. Investments in Hersteller von Mineralwasser ausgeschlossen sind, da die Energiebilanz von Mineralwasser bis zu 1000fach schlechter als die von herkömmlichem Leitungswasser ist. Bezüglich des Fondsvolumen ist der Fonds von Sarasin mit rund EUR 140 Mio. deutlich grösser als der Fonds von Swisscanto. Wir raten daher unseren Kunden, in erster Linie den Fonds von Sarasin zu kaufen – bei grösseren Portfolios macht es aber Sinn, dass Managerrisiko auf die beiden Fonds zu verteilen.

Ist Ihr Interesse geweckt – unsere Kundenberaterinnen und Kundenberater geben Ihnen gerne weitere Informationen rund um den Megatrend Wasser.

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