Aktien klein- und mittelgross kapitalisierter Unternehmen entwickeln sich in Zeiten einer konjunkturellen Erholung besser als ihre grosskapitalisierten Pendants. Dies machten wir uns mit dem Anlagethema „Schweizer Nebenwerte“ zunutze. Seit Lancierung Ende September 2009 erwirtschafteten wir mit dem Thema rund 7%. Im selben Zeitraum steigerte sich der Schweizer Bluechip Index SMI lediglich um 3%. Wir erachten nun den Zeitpunkt als günstig, die aufgelaufenen Gewinne zu realisieren.
Eine Reihe schlechterer Konjunkturdaten hat in den USA zuletzt Ängste vor einer neuerlichen Rezession ausgelöst. In einem solchen Umfeld haben Nebenwert-Aktien oft einen schweren Stand. Im ersten Halbjahr 2010 überzeugten viele Unternehmen bei der Publikation ihrer Geschäftszahlen. Positive Überraschungen aus den Quartalsberichten sind aber mittlerweile weitgehend eingepreist. Jede weitere Ergebnismeldung hat es zunehmend schwerer, die hohen Erwartungen noch zu toppen. Folglich rücken Konjunkturdaten nun vermehrt in den Vordergrund.
Umfragen unter Schweizer Finanzchefs zur weiteren finanziellen Entwicklung fallen weniger optimistisch aus. Es wird befürchtet, dass der laufende Aufschwung wieder ins Stocken gerät. Der Grund für die tieferen Sorgenfalten liegt vor allem in den zunehmenden konjunkturellen Unsicherheiten rund um die Sparanstrengungen wichtiger EU-Staaten.
All dies lässt darauf schliessen, dass sich die Schweizer Nebenwerte in den kommenden Monaten nicht mehr besser entwickeln dürften als die Bluechips. Aufgrund der weniger positiven Aussichten für die kommenden 12 Monate realisiert die Bank den aufgelaufenen Gewinn und verkauft in ihrer Anlagestrategie den Fonds „Swisscanto Small&Mid Caps Switzerland“ mit der Valoren-Nr. 277960.
